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Avvenire wählt Shipo, um den Modernisierungs- und Digitalisierungsprozess voranzutreiben

Die italienische Zeitung Avvenire nutzt zur Verwaltung der Zielgruppen künftig die Software Shipo von Protecmedia. Sie wird dazu beitragen, Abonnements und Verbreitung im Haus zu optimieren.

Die modernen Pressemedien sind aufgrund der aktuellen Verhältnisse einem starken Anpassungsdruck ausgesetzt, um sich auf die aktuellen Verhältnisse einzustellen. Sie müssen sich neu erfinden und nach Formeln suchen, um sich auf die neuen Technologien der Information und Kommunikation einstellen zu können.

Auch Avvenire ist davon betroffen, eine Tageszeitung mit Sitz in Mailand.

Einhergehend mit dem 50jährigen Jubiläum der Zeitung hat man sich dazu entschieden, ein Modernisierungsprojekt zu wagen und vorausblickend eine zukunftsorientierte Arbeitsweise in die aktuelle Unternehmensstrategie zu integrieren.

Avvenire - die viertmeistverkaufte Tageszeitung Italiens

Obwohl die Zeitung größtenteils in Mailand und Rom vertrieben wird, zählt sie Abonnenten in ganz Italien zu ihrer Leserschaft. Diese landesweite Verbreitung hat dazu geführt, dass die Tageszeitung innerhalb der allgemeinen Tageszeitungen hinsichtlich der Verkäufe an vierter Stelle steht (mit einer Auflage von 140.000 Exemplaren im Jahr 2017, wovon 80.000 Exemplare auf Abonnenten fallen) und damit in Mailand die Position der zweitmeistverkauften Zeitung anstrebt.

Trotz guter Verkaufszahlen und einem Anstieg der Verbreitung der gedruckten und digitalen Version (beinahe zwei Prozent mehr im April 2018), durchläuft die Tageszeitung einen einschneidenden Wandel, der sich infolge der aktuellen Anforderungen anbahnt. Dies lässt sich sowohl auf endogene, als auch auf exogene Aspekte, die das Unternehmen beeinflussen sowie auf Einflüsse, die vom Online-Geschäft herrühren, zurückführen. Dort schaffen die Netzwerke eine Interaktion von Werkzeugen, die wesentlich strategischer und bestimmender ausgerichtet sind.

Der Blick muss nach vorne gerichtet und die Prozesse modernisiert werden. Nur so kann die eigene Position gestärkt und Wachstum generiert werden. Daher wurde sich entschieden, zuverlässige Technologiepartner zu suchen, die den Digitalisierungsvorgang einleiten und betreuen und dabei Werkzeuge implementieren können, die ein zukunftsorientiertes Auftreten auf dem Markt ermöglichen.

Dabei fiel die Auswahl auf Shipo von Protecmedia, um den Verkauf zu optimieren und als Bestandteil eines weiterreichenden Modernisierungsplans zu dienen.

Avvenire hat sich für Shipo von Protecmedia entschieden, einer Software zur Zielgruppen- und Abonnentenverwaltung. Die Implementierung des Projekts wird im September stattfinden. Es handelt sich dabei um das erste Shipo-Projekt, das das spanische Unternehmen in Italien durchführen wird. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem italienischen Partner Willbit.

Das oberste Ziel, das Avvenire mit dieser Initiative verfolgt, besteht darin, die Verkäufe zu steigern und die Abonnentenzahl zu erhöhen.

Mit der Auswahl von Shipo als Lösung zur Unterstützung der technologischen Modernisierung, erfolgte der Startschuss zur Umsetzung des strategisch wichtigen Projekts, das sich über fünf Jahre hinweg erstrecken soll. Es ist eine große Geschäftsmöglichkeit, die vom gesamten Unternehmen unterstützt wird.

Demzufolge stellt die Einführung der Protecmedia-Software nur einen Teil eines weiterreichenden Projekts dar, das alle Ebenen der Tageszeitung einbeziehen wird. Arbeits- und die Denkweisen müssen hinterfragt werden, damit man sich durch ein vorausschauenden Blick auf den zukünftigen Wandel einstellen kann.

Dieser Plan wurde entwickelt, um sich an die vom aktuellen Mediengeschäft gestellten Anforderungen anzupassen, wozu die multi- und crossmediale Lesbarkeit (Desktop, Mobiltelefon, ...) ebenso dazugehört wie eine optimierte Herangehensweise.

Die Zeitung Avvenire verfolgt damit die Implementierung von Methodologien, die die Wirtschaftlichkeit verbessern, die Effizienz erhöhen und gleichzeitig einen Mehrwehrt für die LeserInnen und BenutzerInnen bedeuten.

Mit diesem Projekt unterstreicht Protecmedia den Kompromiss, den das Unternehmen hinsichtlich der Erneuerung der Medienindustrie und der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, die sich dadurch in der Zukunft auftun, eingegangen ist.